CT/MR-Zentrum Graz Geidorf

Computertomographie – CT

Die Computertomographie ist ein medizinisches Diagnoseverfahren, bei dem mittels Röntgenstrahlung die physikalische Dichte der Gewebe schichtweise registriert und in Form von anatomischen Querschnittsbildern wiedergegeben wird. In der Untersuchungseinheit rotiert eine Röntgenröhre und eine Strahlendetektoreinheit mit konstanter Geschwindigkeit in der Längsachse um den Untersuchungstisch. Aus den daraus gewonnenen Daten können Bilder der aufgenommenen Körperregion in allen Raumebenen rekonstruiert werden. Durch moderne Nachbearbeitungsalgorithmen (interative Rekonstruktionen) kann eine im Vergleich zu früheren Gerätetypen deutlich geringere Strahlendosis verwendet werden.

Ab Jänner 2021

neues CT-Gerät Siemens Somatom Force

  • noch schnellere Untersuchungszeiten
  • höchste Auflösung
  • geringst mögliche Strahlendosis

Ab Jänner 2021 ist in unserem Institut mit einem Siemens Somatom Force die letzte Generation des leistungsfähigsten CT-Gerätes in Betrieb. Durch die Kombination von 2 Röntgenröhren mit neuen Detektoren, verbesserte Röntgenstrahlfiltration und neue adaptive „Dose Shields“ können deutlich schnellere von Atem- und Herzfrequenz unabhängige Untersuchungen mit höchster Auflösung und bis zu 50% reduzierter Strahlendosis durchgeführt werden.

Untersuchungszeit Herz-CT 150msec, Bauch-Becken-CT 1 sec,

Durch neue Zinnfilter sind Low-Dose-Untersuchungen wie z.B. Lunge mit einer Effektivdosis von 0,2 mSv möglich (weniger als 1 Lebensmonat natürliche Umgebungsstrahlung)

Durch herabgesetzte Röhrenspannung ist auch eine geringere Kontrastmittelmenge erforderlich.

Ablauf der CT-Untersuchung

Der Patient liegt in Rückenlage auf den Untersuchungstisch.

Der Scanvorgang selbst nimmt nur wenige Sekunden in Anspruch. In manchen Fällen ist es notwendig ein Kontrastmittel intravenös zu applizieren, dabei kann der Patient eventuell ein geringes Wärmegefühl verspüren.

Für Untersuchungen des Bauch- und Beckenbereiches ist es meist notwendig vor der Untersuchung, verteilt auf ca. 45 bis 60 Minuten ein Kontrastmittel zu trinken, das vom Körper nicht weiter aufgenommen wird sondern in den nächsten Stunden und Tagen mit dem Stuhl wieder ausgeschieden wird.

Wann die CT-Untersuchung nicht durchgeführt werden soll

Schwangere
Aus prinzipiellen Erwägungen werden bei Schwangeren – außer für lebensnotwendige Fragestellungen („vitale Indikation“) – Computertomogramme nicht aufgenommen.

Kontrastmittel-Unverträglichkeit
Sollte beim Patienten eine Kontrastmittel-Unverträglichkeit bekannt sein oder eine stark eingeschränkte Nierenleistung vorliegen, wird kein Kontrastmittel in die Venen appliziert (davon unberührt ist das Trinken von Kontrastmittel vor Bauchuntersuchungen, das vollkommen harmlos ist).

ACR Contrastmedia – Download PDF