CT/MR-Zentrum Graz Geidorf

Anwendungsgebiete Magnetresonanztomographie

Das Anwendungsgebiet der Magnetresonanztomographie umfasst primär das zentrale Nervensystem, die Gelenke, das Muskelsystem und aufgrund des hohen Weichteilkontrasts der Untersuchung auch die oberflächlich gelegenen Weichteile (z.B. Beckenboden, Brustbein, Achselregion etc.). Als Zweitmaßnahme nach anderen Untersuchungen wie z.B. dem Ultraschall oder das konventionelle Röntgen aber auch nach CT sind auch der Gesichtsschädel, Halsregion und auch der Oberbauch, in geringerer Frequenz auch die Nieren und die Beckenorgane gut im MR beurteilbar.

MR-Angiographie

MRAngiographieDie MR-Angiographie wird in unserem Zentrum zur Darstellung des arteriellen Gefäßsystems sämtlicher Körperregionen eingesetzt. Dafür wird dem Patienten ein nebenwirkungsfreies Kontrastmittel während der Untersuchung mit einem geeigneten Injektorsystem in eine Armvene appliziert. Die Untersuchung der Becken- und Beinarterien erfolgt mittels Verschiebetischtechnik.

MR des Bewegungsapparates

LWS MR

Das muskoloskelettale System stellt eine der Hauptanwendungsgebiete der MR-Technologie dar. Die Untersuchung der Wirbelsäule gestattet es , größere Abschnitte in einem darzustellen und auch das Rückenmark mit zu untersuchen.

MR des Beckens

MRBeckenDas weibliche und männliche Becken werden mit MR meist als Zweitdiagnoseschritt nach der transvaginalen oder transrektalen Sonographie untersucht. Prostataregion, Uterus und Harnblase stellen die häufigsten Indikationsgebiete dar.

MR des Bauchraumes

Die MR der Leber und die MR-Cholangiopancreaticographie (Darstellung des Gallengangs- und Pancreasgangssystems) sind die häufigsten Anwendungsgebiete der MR im Bauchraum. Seltener werden die Nieren untersucht. Die MR-Urographie kann bei allen Nierenleiden mit Ausnahme der Steinerkrankung zur Anwendung kommen.

MR-Arthrographie

Auch Spezialformen der MR-Tomographie, wie z.B. die MR-Arthrographie werden routinemäßig an unserem Institut durchgeführt. Bei der MR-Arthrographie wird vor der Durchführung der eigentlichen MR-Untersuchung dem Patienten am CT-Tisch ein MR-Kontrastmittel in das Gelenk injiziert, um dadurch einen besonders hohen Weichteilkontrast im Gelenk zu erreichen. Am häufigsten wird die Untersuchung am Hüftgelenk und am Schultergelenk  zur Darstellung von Knorpel und Gelenkslippen angewandt.

MR des zentralen Nervensystems und Diffusionsbildgebung

MRNervensystemsDie MR des zentralen Nervensystems (Gehirn und Rückenmark) ist die häufigste Indikation für die MR-Untersuchung weltweit. Ein wesentliches Anwendungsgebiet stellt die Früherkennung der Multiplen Sklerose und der Ausschluß eines Tumors dar. Bei allen Hirnleiden, insbesondere auch bei der Schlaganfallerkrankung oder Blutungen, ist die MR-Untersuchung die primäre diagnostische Methode der Wahl. In der Wirbelsäule sind es vor allem Bandscheibenveränderungen, Abnützungserscheinungen und Veränderungen der Zwischenwirbelgelenke, die zusätzlich oder statt CT, im MR untersucht werden. Die Diffusionsbildgebung erlaubt verfeinerte Differentialdiagnostik und die Früherkennung des Schlaganfalls.

MR-Mammographie

MammographieIm Röntgenmammogramm und/oder Sonogramm nicht ausreichend abklärbare tumoröde Läsionen zum Krebsausschluss (zB. Unterscheidung zwischen Tumor und Narbe). Bei sehr dichten Brüsten, die sich im Röntgenmammogramm deswegen nicht ausreichend abklären lassen. Bei Verdacht oder Nachweis von Krebs im Röntgenmammogramm. Zum Nachweis oder Ausschluss weiterer Krebsherbe. Bei Trägerinnen des Brustkrebgens als zusätzliche Vorsorgemaßnahme. Außerhalb des Screenings im Rahmen von Brustkrebstherapien zur Beurteilung des Therapieerfolgs. Bei Mamma-Implantaten zum Ausschluss oder Nachweis einer Schädigung des Implantates.

MR des Dünndarms (MR-Enterographie)

DuenndarmDie MR-Untersuchung des Dünndarms bedarf einer Vorbereitung des Patienten diätischer Natur. Zusätzlich wird am Untersuchungstag für 30-45 Minuten, unmittelbar vor der Untersuchung, eine geschmacksneutrale Substanz eingenommen.